Schule der Arbeitslosen (Joachim Zelter)

Genre: Dystopie
Sprache (gelesen): deutsch
Sprache (original): deutsch
Lesezeitraum: 18.04.2014 – 18.04.2014

Kurzbeschreibung:

Deutschland, irgendwo, in naher Zukunft: Beklommen steigt eine Gruppe Reisender in einen bereitgestellten Bus und fährt einer neuartigen, überaus angepriesenen Fortbildung für Arbeitslose entgegen, fährt ins Trainingslager »Sphericon«. Der Bus trägt das Logo der Bundesagentur und den Slogan »Deutschland bewegt sich«. Geduckt sitzen die Trainees am Computer und feilen an ihren Lebensläufen. Sie nächtigen in provisorisch hergerichteten Schlafsälen. Ihr Essen erhalten sie aus Automaten, in Menge und Qualität gestaffelt nach den Leistungen der Vorwoche. Und dann gibt es noch einen Fitnessraum und auch einen »Samstagabend« und für die ganz Kontaktfreudigen noch die Weekend Suite – sowie die Stelle eines »Sphericon«-Trainers, um die sich die Teilnehmer bewerben sollen. Mit allen Mitteln.

Meine Meinung zu dem Buch:

Die Idee, die hinter dem Buch steckt gefällt mir sehr gut. Leider finde ich die Umsetzung nicht ganz gelungen, man hätte meiner Meinung nach sehr viel mehr aus der Geschichte machen können. Ich konnte mich mit keinem der Charaktere so richtig anfreunden, sie wurden zu oberflächlich geschildert. Bevor man so richtig in die Geschichte reinkommen konnte, war sie auch schon wieder vorbei.

Das Buch lies sich jedoch sehr flüssig lesen und auch das offene Ende hat mir ausgesprochen gut gefallen.