Erebos (Ursula Poznanski)

Genre: Thriller, virtuelle Realität
Sprache (gelesen): deutsch
Sprache (original): deutsch
Lesezeitraum: 26.11.2014 – 11.12.2014

Kurzbeschreibung:

In einer Londoner Schule wird ein Computerspiel herumgereicht – Erebos. Als Raubkopie geht es von Hand zu Hand und wer es spielt, kommt nicht mehr davon los. Dabei sind die Spielregeln äußerst streng: Jeder hat nur eine Chance, Erebos zu spielen. Er darf mit niemandem darüber reden und muss immer allein spielen. Und – wer gegen die Spielregeln verstößt oder seine Aufgaben nicht erfüllt, fliegt raus und kann das Spiel auch nicht mehr starten. Merkwürdig ist aber, dass die Aufgaben, die Erebos stellt, nicht in der Welt von Erebos, sondern in der Wirklichkeit ausgeführt werden müssen. Die Fiktion des Spiels und die Realität verschwimmen auf irritierende Weise.
Auch Nick ist süchtig nach Erebos, bis das Spiel ihm befiehlt, einen Menschen umzubringen. Natürlich führt er diesen Auftrag nicht aus und wird prompt vom Spiel ausgeschlossen. Als auch noch sein bester Freund Jamie schwer verunglückt, begreift Nick: Erebos ist weitaus mehr als nur ein harmloses Computerspiel!

Meine Meinung zu dem Buch:

Das Buch hat mir ausgesprochen gut gefallen. Der Schreibstil ist angenehm und die Story so spannend, das ich das Buch nur ungern aus der Hand gelegt habe. Das Ende war für mich nicht vorhersehbar, was sehr zum Spannungsaufbau beigetragen hat und die Geschichte ist originell und mir in der Form noch nicht unter gekommen. Ich habe mich richtig hinein versetzen können und genau wie Nick auch ständig überlegt, welcher der im Buch vorkommenden Charaktere zu der jeweiligen Spielfigur gehört. Obwohl mir als Leser Zusammenhänge an der ein oder anderen Stelle schneller klar wurden als dem Protagonisten (was vermutlich daran liegt, das dem Leser mehr Informationen zur Verfügung stehen), wirkt das Buch an keiner Stelle konstruiert sondern ist in meinen Augen sehr realistisch.