Das Joshua-Profil (Sebastian Fitzek)

Genre: Thriller
Sprache (gelesen): deutsch
Sprache (original): deutsch
Lesezeitraum: 04.12.2018 – 06.12.2018

Kurzbeschreibung:

Der erfolglose Schriftsteller Max ist ein gesetzestreuer Bürger. Anders als sein Bruder Cosmo, der in der Sicherheitsverwahrung einer psychiatrischen Anstalt sitzt, hat Max sich noch niemals im Leben etwas zuschulden kommen lassen. Doch in wenigen Tagen wird er eines der entsetzlichsten Verbrechen begehen, zu denen ein Mensch überhaupt fähig ist. Nur, dass er heute noch nichts davon weiß … im Gegensatz zu denen, die ihn töten wollen, bevor es zu spät ist.
(Quelle: www.amazon.de)

Meine Meinung zu dem Buch:

Ich bin ja weiterhin skeptisch bei Fitzek-Büchern weil mir ein ums andere Mal das Ende zu banal war im Vergleich zur meist guten Story. Das Joshua-Profil hat mir jedoch von Anfang bis Ende ausgesprochen gut gefallen.

Der Schreibstil ist zwar recht einfach gehalten, dies ermöglicht jedoch auch, zügig durch die Geschichte zu kommen. Stellenweise fand ich das Buch so fesselnd, dass ich es kaum aus der Hand legen konnte. Es umfasst viele Themen, von Kindesmissbrauch und -misshandlung über Big Data bis hin zu Predictive Policing – gerade die letzten beiden sind Themen die mich ebenfalls sehr interessieren.

Einige überraschende Wendungen haben mich immer wieder aufs neue an das Buch gebunden und bis zum Schluss hielt es Überraschungen für mich bereit. Man lernt die Charaktere so gut kennen, dass man am Ende selbst für Cosmo Sympathien entwickelt und ihm – obwohl es naheliegend wäre – nichts Schlechtes wünscht.

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